FTV am kantonalen Turnfest in Wettingen

Nach zweijähriger pandemiebedingter Pause konnte der Frauenturnverein Gipf-Oberfrick am vergangenen Wochenende endlich wieder einmal zeigen, was in ihnen steckt.

13 Frauen nahmen top vorbereitet am kantonalen Turnfest in Wettingen am dreiteiligen Vereinswettkampf teil. Sechs verschiedene Spiele standen auf dem Programm. Die Spiele waren wie üblich sehr balllastig sowie koordinativ und fitnessmässig anspruchsvoll.

Mit dem sechsten Schlussrang erkämpften sie sich nicht nur einen guten Platz im vorderen Drittel, sondern sie können auch auf einen erfolgreichen und geselligen Tag mit einer tollen Teamleistung zurückschauen.  

Autorin: Petra Baltenschwiler

FTV am Vorbereitungswettkampf in Seengen

Am Samstag, 25. Juni 2022, wird der Frauenturnverein Gipf-Oberfrick am kantonalen Turnfest in Wettingen teilnehmen. Im Vereinswettkampf in der Disziplin Fit & Fun wollen alle Vollgas geben und deshalb wird seit Wochen fleissig geübt. Ausdauer ist gefragt aber auch Fingerspitzengefühl und eine gute Technik im Umgang mit dem Tennisball, dem Fussball, Rugbyball oder dem Basketball.

Damit die Spiele einmal unter Wettkampfbedingungen geübt werden konnten, nahm eine Gruppe des Vereins am 25. Mai 2022 am Vorbereitungswettkampf in Seengen teil. Unter dem Adlerauge von ausgebildeten Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern (unter anderem auch ‚unsere‘ Renate und Merja) galt es, die jeweils zweiminütigen Spiele korrekt und zügig auszutragen und möglichst viele Punkte zu sammeln. ‚Es hat noch Luft nach oben.‘ war dann der meistgehörte Satz an diesem Abend.

Nun ist also klar, was zu tun ist: Weiter üben, üben, üben!

Autorin: Petra Baltenschwiler

FTV Maibummel 2022 

Möchtest du auch einmal auf Wolke 7 schweben?

Kein Problem!

Du musst einfach ein TNW-Zone-5-Billet lösen und einsteigen.

Als erfahrene Reiseleitung konnten wir diesmal Renate Senn engagieren. Sie führte gekonnt durch Zugabteile, den Bahnhof Rheinfelden, den Möhliner Wald, durchs Dorf und schlussendlich in die kleine, aber feine Gartenbeiz.

Nicht einmal einen Regenschirm benötigte die Reiseleiterin, um uns anzutreiben. Nein: Alle liefen fröhlich, laut und zügig hinterher und aus der Wolke 7 fiel kein einziger Regentropfen.

Dafür Cüpli (wenn auch vorgewärmt und im Schneckentempo), Smoothies, Cappuccinos und vieles mehr.

Die Bäuche waren gegen Mittagszeit wohlig vollgefüllt und liessen eine grosse Mehrheit der 18 Teilnehmerinnen sogar wieder die ganze Strecke zurück bis ins Rheinfelder Städtli wandern.

Dort verzog sich dann die Wolke 7 ganz und gar und die Mai-Sommer-Hitze zwang uns im Schatten ein wohlverdientes Gläschen Erfrischung zu trinken. :-)

Dann ging es mit dem Zug wieder zurück in den Alltag. Es lief alles reibungslos – auch der Schweiss. Herzlichen Dank an Renate!

Autorin: Salome Schraner

FTV Chlaushock 2021 vom 16.122021 - D'Wält stoht Chopf 

Der diesjährige Chlaushock stand ganz im Zeichen des Landes der aufgehenden Sonne. Die fünf Damen des OK’s, kurz ‚die Crew‘ genannt, hatte das Waldhaus Thierstei kurzerhand in einen Flugplatz mit Passkontrolle, Gate und Bye-Bye-Bar umfunktioniert. Zur Begrüssung gab es etwas Feines gegen den Durst und eine leckere Frühlingsrolle. Anschliessend wurden alle Passagiere, die ihren Pass und das Ticket bzw. das Zertifikat vorweisen konnten, durch die Passkontrolle gelassen und jeder Fluggast durfte sich dann einen Platz entweder in der ersten Reihe (Economy) oder in der zweiten Reihe (Business) aussuchen.

Das vielfältige Salatbuffet wurde bald eröffnet, aber zuerst gab es noch eine kleine Einführung in die Kunst des wie-mache-ich-aus-einem-Mandarindli-einen-Elefanten-Bastelns. Nach dem Salat las ein Crewmitglied eine stimmige Weihnachtsgeschichte vor über einen Taxifahrer in New York, der die Ehre hatte, eine ältere Dame auf ihrem letzten Weg in ein Palliativcenter zu begleiten. Diese Geschichte hat viele zum Nachdenken angeregt. Das merkte man daran, dass es plötzlich mucksmäuschenstill im Raum wurde.

Zum Hauptgang gab es ein köstliches thailändisches Curry, für die einen mit und für die anderen ohne ‚viel scharf‘. Nachdem die Bäuche gefüllt waren, ging es ans Schreiben. Es wurden Gruppen gemacht und alle erhielten denselben Auftrag: Aus mindestens sechs von acht Wörtern sollte eine Geschichte oder ein Gedicht aufgeschrieben und anschliessend vorgetragen werden. Nach kreativen zehn Minuten haben die einen dann eine Geschichte oder ein Gedicht vorgelesen und die andern haben ihren Beitrag sogar vorgesungen. Alle waren wirklich sehr kreativ.

Leider konnte der Samichlaus dieses Jahr nicht vorbeikommen, da er in Quarantäne ist. Tja, so ist es halt, wenn alles Kopf steht. Dafür hatte die Crew zum Schluss noch ein gluschtiges Dessert-Buffet aufgebaut mit Kuchen, Torten, Weihnachtschrömli, Cremes und anderen feinen Sachen. Es war ein schöner Abend. Wir alle haben die Reise und den Aufenthalt im Waldhaus Thierstei sehr genossen. Danke liebe Crew, das habt ihr super gemacht.

Autorin: Petra Baltenschwiler

FTV Gipf-Oberfrick auf Reisen im Appenzellerland 

23 gutgelaunte Turnerinnen trafen sich am 4. September 2021 am Bahnhof Frick zur zweitägigen Turnfahrt. Die Reise führte sie in die Berge des Appenzellerlandes nach Wasserauen. Nach dem ersten gemeinsamen Aufstieg genossen alle die Sicht auf den See und das herrliche Bergpanorama. Die eine Gruppe legte beim Seealpsee die wohlverdiente Pause ein. Für die andere Gruppe ging aber noch höher hinaus auf die Ebenalp. 600 Höhenmeter galt es zu bezwingen auf einem Wanderweg, den man besser nur beging, wenn man trittsicher und vor allem schwindelfrei war. Oben angekommen wurden die Turnerinnen mit der fantastischen Aussicht auf die umliegenden Berge belohnt. Nach einem kurzen Marsch über den Aescher und das Wildkirchli ging es mit der Gondelbahn zurück ins Tal hinunter wo sich alle wieder trafen. Die Bahn führte die Turnerinnen weiter nach Urnäsch, wo bereits vier Pferdestärken, zwei Kutscher und zwei Gesellschaftswagen auf die fröhlichen Damenschar warteten und sie – mit ein paar Umwegen – zum Ferienhaus ‚Rossfall‘ kutschierten. Am Abend wurde gejasst, diskutiert, gesungen, getrunken, gegessen und es wurden die allerbesten Räubergeschichten erzählt.   Am zweiten Tag stand mit dem Gymnastik-Morgengruss zuerst sanfter Sport auf dem Programm, danach Kulinarik mit einem reichhaltigen und leckeren Frühstück und anschliessend Kultur mit der Führung durch das Brauchtum-Museum Urnäsch. Auf dem Barfussweg nach Gontenbad erhielten dann die strapazierten Füsse eine wohltuende bis schmerhafte Massage und für die Wädli gab es obendrauf eine zünftige, naturtrübe Schlammpackung. In Appenzell freuten sich alle auf einen Stuhl zum Sitzen und Ausruhen, auf einen feinen Apéro sowie auf ein währschaftes Mittagessen, bevor es am späteren Nachmittag mit dem Zug wieder zurück ins Fricktal ging.

Autorin: Petra Baltenschwiler