51. Generalversammlung - vollgepacktes Jahresprogramm

Der Frauenturnverein Gipf-Oberfrick führte am 25. Januar 2024 im Restaurant Adler die 51. Generalversammlung durch. Nach einem feinen Znacht durfte Präsidentin Tamara Stöckli 32 aktive Turnerinnen und 2 Gönnerinnen begrüssen. Im Jahresbericht und anschliessend im technischen Bericht liessen sie und die technische Leiterin, Astrid Fasel, die turnerischen und geselligen Höhepunkte des vergangenen Jubiläumsjahres nochmals Revue passieren: Das Turnfest Lupfig-Scherz, wo der Verein in seiner Stärkeklasse mit dem 4. Rang ein hervorragendes Resultat erzielte. Dann die Turnshow ‚Route 5073‘, die Vereinsreise in die Flumserberge, der Suserbummel ins Café Cholm nach Ueken und die Cüpli-Kuchen-Bar am Chriesifest sind noch allen in bester Erinnerung. Wie immer wurden auch einige Einsätze als Service-Kräfte geleistet. Allen voran an der GV der Raiffeisenbank Regio Frick-Mettauertal, wo der Verein mit 50 Personen im Service für das leibliche Wohl der 850 Gäste sorgte. Ein besonders schöner Anlass war auch der Jubiläums-Maibummel, der in die Stone Ranch nach Wegenstetten führte, wo auf die Frauen ein ausgiebiger Brunch wartete. Der Einladung folgten auch viele ehemalige Vereinskolleginnen. Das Wiedersehen war schön und das 50-jährige Vereinsbestehen wurde gebührend gefeiert.

 Nachdem die Rechnung sowie das Budget genehmigt und verdankt waren, stellte die Präsidentin das Jahresprogram 2025 vor und hob die wichtigsten Anlässe hervor. So zum Beispiel das Regionalturnfest Sulz-Laufenburg und auch schon wieder die nächste Turnshow, die im Januar 2025 wortwörtlich über die Bühne gehen wird.

 Leider musste der Verein drei Austritte zur Kenntnis nehmen. Darunter auch derjenige von Trudy Oggenfuss, welche sich nach unglaublichen 46 Jahren vom aktiven Turnen verabschiedete. Erfreulicherweise konnten aber auch drei neue Mitglieder in den Reihen des Frauenturnvereins aufgenommen werden: Margrit Schmid, Susanne Struchen und Sandra Sommerhalder. Der Vorstand wurde einstimmig und mit grossem Applaus wiedergewählt und folgende Mitglieder wurden für ihre langjährige Vereinstreue geehrt: Erika Schmid und Irma Merz für 10 Jahre und Merja Winter für 30 Jahre Vereinszugehörigkeit.

 Nach dem offiziellen Teil der Generalversammlung wurde ganz traditionell die Tombola mit Dubler’s beliebten Schokoküssen durchgeführt. Der Erlös wird jeweils gespendet. Diesmal geht die Spende an die Vereinigung ‚Tischlein deck dich‘.

 

Foto (v.l.n.r.): Irma Merz, Merja Winter und Erika Schmid

Autorin: Petra Baltischwiler

Der Samichlaus ist vermutlich Italiener

Wie jedes Jahr Mitte Dezember trafen sich die Turnerinnen vom Frauenturnverein Gipf-Oberfrick auch heuer wieder in der Waldhütte zum Chlaushock. Ein Gläschen Glühwein zum Anstossen und etwas Feines zum Knabbern war schon parat, als die muntere Schar ankam. Das ‚OK Chlaushock‘, bestehend aus, Beatrice, Maja, Sabrina, Sonja und Susi, hatte im Auftrag des Samichlauses alles wunderbar vorbereitet und bald schon wurde zu Tisch gebeten. Pasta stand auf dem Menuplan mit vier verschiedenen Saucen und Salat. In Anbetracht des Menus sowie auch der Dekoration in grün-weiss-rot hätte man tatsächlich auf die Idee kommen können, dass der Samichlaus dieses Jahr aus Italien kam. 

Nach dem Essen wurde bei einem Wissensspiel die Reaktionsfähigkeit sowie die Kenntnis über die deutsche Sprache geprüft und anschliessend fand das beliebte Wichteln statt. Jede Turnerin durfte ihr mitgebrachtes Geschenk einer zufällig zugewiesenen Kollegin übergeben und sich so schon mal über ein frühes Weihnachtsgeschenk freuen.

Zum Schluss wurde auch noch das Dessertbuffet eröffnet und die Kaffeemaschine eingeschaltet. Und wer freundlich danach fragte, dem wurde sogar noch ein Kaffee Baileys serviert.
Vielen Dank dem OK!

Autorin: Petra Baltenschwiler

Suserbummel

Im Jahresprogramm des Frauenturnvereins Gipf-Oberfrick nimmt der Suserbummel seit vielen Jahren einen wichtigen Platz ein. Man trifft sich an einem bestimmten Ort und bricht auf zu einem Marsch, der meist ins Blaue führt. Auch dieses Mal wussten nur die beiden Organisatorinnen, Andrea und Sabrina, wohin es ging. Von der Badi Frick aus marschierte man zuerst dem Kornberg entlang in Richtung Hornussen, wo es schon bald einen kleinen Zwischenstopp mit Apéro gab. Weiter ging’s in Richtung Staffeleggtal und mitten in Ueken wurde dann die Strassenseite gewechselt. Im Café Cholm wartete bereits Sandra Winter mit einer reichhaltigen kalten Platte auf die Damen und natürlich mit dem beliebten, frisch gepressten Rebensaft. Ein gelungener Anlass mit vorzüglichem Gaumenschmaus.

Autorin: Petra Baltenschwiler

Vereinsreise in die Flumserberge

Am Morgen des 19. August 2023 versammelten sich 19 motivierte Turnerinnen überpünktlich am Bahnhof Frick. Die diesjährige Turnreise führte uns nach Flumserberg. Während die eine Gruppe unser erstes Etappenziel, den Maschgenkamm, mit der Gondel erreichte und im Panoramarestaurant die herrliche Aussicht genoss, erklomm die andere Gruppe den Gipfel zu Fuss. Nach einem kurzen Fussmarsch über einen weiteren Gipfel, den Ziger, hielten wir auf einer saftigen Alpwiese Mittagsrast. Nebst Verpflegung aus dem Rucksack erwartete uns ein feiner Apéro, welcher uns der SV zum 50-jährigen Bestehen geschenkt hat. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank dafür!

Der weitere Weg führte uns auf schmalen Trampelpfaden durch eine malerische Bilderbuchlandschaft, vorbei an Kühen und Alpenrosen, mit traumhaftem Blick auf die Churfirsten und den Walensee, herunter zum Grosssee. Bei Temperaturen von über 30°C kam uns die Erfrischung im Bergsee besonders gelegen. Da wir unser Tagesziel, das Berghotel Seebenalp, bereits erreicht hatten, konnten wir den Nachmittag gemütlich bei einem weiteren Apero und guten Gesprächen ausklingen lassen. Nach einem feinen Nachtessen zogen sich die Turnerinnen kurz auf ihre Zimmer zurück. Verkleidet als Biker, Rapper, Adelige, Journalisten und Hacker fanden wir uns auf dem gerüchteumworbenen Schloss Katzenstein für ein Krimispiel ein. Durch Befragung von Zeugen, Auswertung von Hinweisen und Kombinatorik galt es, die Mörderin der Gastgebergattin Doris Hofgeismar zu stellen, was uns jedoch nicht gelang. Auftragsmörder Mike und sein Auftraggeber Terrorist T kamen ungeschoren davon.

Den nächsten Morgen starteten einige Frauen mit einem erquickenden Bad im kalten Nass. Nach einem ausgiebigen Frühstück spazierten wir zur Station «Chrüz», von wo aus wir auf einem «Floomzer» ins Tal herabrodelten. Auf der Alp Tannenboden erwartete Käser Franz uns bereits. Während 120 Liter Frischmilch traditionell im Kupferkessel über dem Feuer auf die richtige Temperatur erhitzt wurden, zeigte uns der rüstige und charmante Senior den Alpbetrieb und die Käserei. Während ca. 100 Tagen werden 104 Milchkühe auf der Alp gesömmert. Der Alpbetrieb inkl. Milchveredelung wird von drei Personen gemeistert. Der Milchertrag von ca. 120'000 kg wird vorwiegend für die Käseproduktion verwendet. Selbstverständlich wird für die Käseherstellung heutzutage auf modernste Technik zurückgegriffen. Das feine Alpkäsesortiment wird durch verschiedene Mutschli (Paprika, Pfeffer, Knoblauch usw.) sowie Raclette- und Camembert-Käse erweitert. Aus der gesunden Alpenmilch werden aber auch Joghurts in diversen Sorten und Butter hergestellt.

Nachdem die Milch die richtige Temperatur erreicht und eingedickt hatte, waren wir an der Reihe. Abwechselnd zerteilten wir die «Dickete» durch regelmässige Rührbewegungen mit der «Käseharfe» bis der Käsebruch gemäss Franz’ Fingerspitzengefühl und seiner langjährigen Erfahrung die richtige Konsistenz erreicht hatte. Zwei von uns durften die frische Käsemasse anschliessend mit einem Tuch aus dem Kessel fischen und in zwei Formen abfüllen. Durch Abtropfen, Pressen und Wenden wurde die verbleibende Molke vom Käse getrennt. Nachdem der Käse 24 Stunden geruht hatte, hat ihn Franz für uns in Salzlake gebadet. Unsere beiden Käselaibe ruhen nun, bis wir sie Ende Jahr abholen dürfen.

Nach getaner Arbeit hatten wir uns das Mittagessen im Restaurant «Sennästube» wahrlich verdient. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung. Bei hitzigen Temperaturen von weit über 30°C wurde je nach Lust und Laune nochmals gewandert, spaziert oder das Dolce Farniente zelebriert, bevor wir am späteren Nachmittag die Heimreise antraten. Die Vereinsreise war eine äusserst gelungene Mischung aus körperlicher und geistiger Betätigung, Kultur, Kulinarik und Geselligkeit, welche allen Teilnehmerinnen bestimmt in bester Erinnerung bleiben wird. Vielen Dank, liebe Astrid, für die hervorragende Planung und Organisation!

Autorin: Cornelia Ernst

50 Jahre Frauenturnverein Gipf-Oberfrick

Nach einem leckeren Znacht und dem traditionellen Turnerlied begrüsste die Präsidentin Tamara Stöckli 31 aktive Turnerinnen und 9 Gönnerinnen im ‚Adler‘ zur Generalversammlung im Jubiläumsjahr.

Vor genau 50 Jahren wurde der Frauenturnverein gegründet und seither verbindet er Frauen, die sich sportlich betätigen wollen zu einer Gemeinschaft, in welcher die Geselligkeit nicht zu kurz kommt.

Im Jahresrückblick liess Tamara Stöckli die Höhepunkte des vergangenen Jahres nochmals aufleben: Den Maibummel bei prächtigem Frühlingswetter, die Teilnahme am Tag der Artenfielfalt, das kantonale Turnfest in Wettingen, die verschiedenen Anlässe mit den anderen turnenden Vereinen im Sommer, die Vereinsreise ins Klettgau, den Suserbummel, Chlaushock und schliesslich die Turnshow, die über mehrere Tage im Januar stattgefunden hat.

Astrid Fasel schaute als technische Leiterin ebenfalls auf das vergangene Jahr zurück und erwähnte vor allem die gute sportliche Leistung am kantonalen Turnfest und den gelungenen Auftritt an der Turnshow. Am Samstag 24. Juni 2023 heisst es dann wiederum ‚Hopp Gipf-Oberfrick‘, denn die Teilnahme am Kreisturnfest Lupfig-Scherz steht auf dem Programm.

Unter Traktandum 6 durften noch verschiedene Ehrungen ausgesprochen werden. Trudi Oggenfuss wurde für sagenhafte 45 Jahre Mitgliedschaft im Verein geehrt, Kathrin Essig für 20 Jahre, Marianne Carlen, Sabine Kraft, Renate Senn und Marlise Schmid für 10 Jahre.

Nebst einem Austritt durfte erfreulicherweise auch ein Neueintritt verzeichnet werden.

FTV zur rechten Zeit am rechten Ort

Dort, an diesem Ort, gab’s nämlich ein paar Tische, Bänke und ein Regendach, welches extra für uns gespannt wurde. Der Regen war nämlich der ständige Begleiter an unserer Turnfahrt vom 20. August 2022. Der fröhlichen Stimmung konnte er jedoch nichts anhaben.

Die beiden Reiseleiterinnen Regula und Marlise entführten uns ins Klettgau, nach Siblingen. Nach einer kurzen Fahrt im ‚Trämli‘ und einem heissen Kaffee zur Stärkung führte uns der Weg hoch hinaus zum Randenturm, ein 26 m hoher Aussichtsturm mit fantastischer Aussicht auf das Klettgau und die Alpen… wäre da nicht dieser stockdichte Nebel gewesen, der uns einen fetten Strich durch die Rechnung gemacht hatte.

Ein Apéro und ein Mittagessen später führte uns die Wanderung weiter über die Siblinger Höhe und eben zu jenem Ort mitten in den Rebbergen, an dem uns der Winzer mit einer Degustation seiner edlen Tropfen verwöhnte. Und prompt konnten wir dann doch noch die Sonnenbrillen aufsetzen als es weiterging nach Hallau, Osterfingen, Schaffhausen und zurück in Richtung heimatliche Gefilde. Es war wieder einmal ein äusserst gelungener Anlass. Vielen Dank den beiden Organisatorinnen!

FTV am kantonalen Turnfest in Wettingen

Nach zweijähriger pandemiebedingter Pause konnte der Frauenturnverein Gipf-Oberfrick am vergangenen Wochenende endlich wieder einmal zeigen, was in ihnen steckt.

13 Frauen nahmen top vorbereitet am kantonalen Turnfest in Wettingen am dreiteiligen Vereinswettkampf teil. Sechs verschiedene Spiele standen auf dem Programm. Die Spiele waren wie üblich sehr balllastig sowie koordinativ und fitnessmässig anspruchsvoll.

Mit dem sechsten Schlussrang erkämpften sie sich nicht nur einen guten Platz im vorderen Drittel, sondern sie können auch auf einen erfolgreichen und geselligen Tag mit einer tollen Teamleistung zurückschauen.  

Autorin: Petra Baltenschwiler

FTV am Vorbereitungswettkampf in Seengen

Am Samstag, 25. Juni 2022, wird der Frauenturnverein Gipf-Oberfrick am kantonalen Turnfest in Wettingen teilnehmen. Im Vereinswettkampf in der Disziplin Fit & Fun wollen alle Vollgas geben und deshalb wird seit Wochen fleissig geübt. Ausdauer ist gefragt aber auch Fingerspitzengefühl und eine gute Technik im Umgang mit dem Tennisball, dem Fussball, Rugbyball oder dem Basketball.

Damit die Spiele einmal unter Wettkampfbedingungen geübt werden konnten, nahm eine Gruppe des Vereins am 25. Mai 2022 am Vorbereitungswettkampf in Seengen teil. Unter dem Adlerauge von ausgebildeten Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern (unter anderem auch ‚unsere‘ Renate und Merja) galt es, die jeweils zweiminütigen Spiele korrekt und zügig auszutragen und möglichst viele Punkte zu sammeln. ‚Es hat noch Luft nach oben.‘ war dann der meistgehörte Satz an diesem Abend.

Nun ist also klar, was zu tun ist: Weiter üben, üben, üben!

Autorin: Petra Baltenschwiler

FTV Maibummel 2022 

Möchtest du auch einmal auf Wolke 7 schweben?

Kein Problem!

Du musst einfach ein TNW-Zone-5-Billet lösen und einsteigen.

Als erfahrene Reiseleitung konnten wir diesmal Renate Senn engagieren. Sie führte gekonnt durch Zugabteile, den Bahnhof Rheinfelden, den Möhliner Wald, durchs Dorf und schlussendlich in die kleine, aber feine Gartenbeiz.

Nicht einmal einen Regenschirm benötigte die Reiseleiterin, um uns anzutreiben. Nein: Alle liefen fröhlich, laut und zügig hinterher und aus der Wolke 7 fiel kein einziger Regentropfen.

Dafür Cüpli (wenn auch vorgewärmt und im Schneckentempo), Smoothies, Cappuccinos und vieles mehr.

Die Bäuche waren gegen Mittagszeit wohlig vollgefüllt und liessen eine grosse Mehrheit der 18 Teilnehmerinnen sogar wieder die ganze Strecke zurück bis ins Rheinfelder Städtli wandern.

Dort verzog sich dann die Wolke 7 ganz und gar und die Mai-Sommer-Hitze zwang uns im Schatten ein wohlverdientes Gläschen Erfrischung zu trinken. :-)

Dann ging es mit dem Zug wieder zurück in den Alltag. Es lief alles reibungslos – auch der Schweiss. Herzlichen Dank an Renate!

Autorin: Salome Schraner

FTV Chlaushock 2021 vom 16.122021 - D'Wält stoht Chopf 

Der diesjährige Chlaushock stand ganz im Zeichen des Landes der aufgehenden Sonne. Die fünf Damen des OK’s, kurz ‚die Crew‘ genannt, hatte das Waldhaus Thierstei kurzerhand in einen Flugplatz mit Passkontrolle, Gate und Bye-Bye-Bar umfunktioniert. Zur Begrüssung gab es etwas Feines gegen den Durst und eine leckere Frühlingsrolle. Anschliessend wurden alle Passagiere, die ihren Pass und das Ticket bzw. das Zertifikat vorweisen konnten, durch die Passkontrolle gelassen und jeder Fluggast durfte sich dann einen Platz entweder in der ersten Reihe (Economy) oder in der zweiten Reihe (Business) aussuchen.

Das vielfältige Salatbuffet wurde bald eröffnet, aber zuerst gab es noch eine kleine Einführung in die Kunst des wie-mache-ich-aus-einem-Mandarindli-einen-Elefanten-Bastelns. Nach dem Salat las ein Crewmitglied eine stimmige Weihnachtsgeschichte vor über einen Taxifahrer in New York, der die Ehre hatte, eine ältere Dame auf ihrem letzten Weg in ein Palliativcenter zu begleiten. Diese Geschichte hat viele zum Nachdenken angeregt. Das merkte man daran, dass es plötzlich mucksmäuschenstill im Raum wurde.

Zum Hauptgang gab es ein köstliches thailändisches Curry, für die einen mit und für die anderen ohne ‚viel scharf‘. Nachdem die Bäuche gefüllt waren, ging es ans Schreiben. Es wurden Gruppen gemacht und alle erhielten denselben Auftrag: Aus mindestens sechs von acht Wörtern sollte eine Geschichte oder ein Gedicht aufgeschrieben und anschliessend vorgetragen werden. Nach kreativen zehn Minuten haben die einen dann eine Geschichte oder ein Gedicht vorgelesen und die andern haben ihren Beitrag sogar vorgesungen. Alle waren wirklich sehr kreativ.

Leider konnte der Samichlaus dieses Jahr nicht vorbeikommen, da er in Quarantäne ist. Tja, so ist es halt, wenn alles Kopf steht. Dafür hatte die Crew zum Schluss noch ein gluschtiges Dessert-Buffet aufgebaut mit Kuchen, Torten, Weihnachtschrömli, Cremes und anderen feinen Sachen. Es war ein schöner Abend. Wir alle haben die Reise und den Aufenthalt im Waldhaus Thierstei sehr genossen. Danke liebe Crew, das habt ihr super gemacht.

Autorin: Petra Baltenschwiler

FTV Gipf-Oberfrick auf Reisen im Appenzellerland 

23 gutgelaunte Turnerinnen trafen sich am 4. September 2021 am Bahnhof Frick zur zweitägigen Turnfahrt. Die Reise führte sie in die Berge des Appenzellerlandes nach Wasserauen. Nach dem ersten gemeinsamen Aufstieg genossen alle die Sicht auf den See und das herrliche Bergpanorama. Die eine Gruppe legte beim Seealpsee die wohlverdiente Pause ein. Für die andere Gruppe ging aber noch höher hinaus auf die Ebenalp. 600 Höhenmeter galt es zu bezwingen auf einem Wanderweg, den man besser nur beging, wenn man trittsicher und vor allem schwindelfrei war. Oben angekommen wurden die Turnerinnen mit der fantastischen Aussicht auf die umliegenden Berge belohnt. Nach einem kurzen Marsch über den Aescher und das Wildkirchli ging es mit der Gondelbahn zurück ins Tal hinunter wo sich alle wieder trafen. Die Bahn führte die Turnerinnen weiter nach Urnäsch, wo bereits vier Pferdestärken, zwei Kutscher und zwei Gesellschaftswagen auf die fröhlichen Damenschar warteten und sie – mit ein paar Umwegen – zum Ferienhaus ‚Rossfall‘ kutschierten. Am Abend wurde gejasst, diskutiert, gesungen, getrunken, gegessen und es wurden die allerbesten Räubergeschichten erzählt.   Am zweiten Tag stand mit dem Gymnastik-Morgengruss zuerst sanfter Sport auf dem Programm, danach Kulinarik mit einem reichhaltigen und leckeren Frühstück und anschliessend Kultur mit der Führung durch das Brauchtum-Museum Urnäsch. Auf dem Barfussweg nach Gontenbad erhielten dann die strapazierten Füsse eine wohltuende bis schmerhafte Massage und für die Wädli gab es obendrauf eine zünftige, naturtrübe Schlammpackung. In Appenzell freuten sich alle auf einen Stuhl zum Sitzen und Ausruhen, auf einen feinen Apéro sowie auf ein währschaftes Mittagessen, bevor es am späteren Nachmittag mit dem Zug wieder zurück ins Fricktal ging.

Autorin: Petra Baltenschwiler